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Fahrrad Airbag – Der Fahrradhelm Airbag im Test

Hövding Helm 2.0 Airbag

289,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.
DetailsNicht Verfügbar

„Die größte Revolution in der Geschichte der Fahrradhelme“

Die neuste Innovation in Sachen Fahrradsicherheit wurde von zwei schwedischen Designerinnen entwickelt. Sieben Jahre lange haben sie an ihrer Erfindung getüftelt, einem Airbag Fahrradhelm. Dieser soll, wie ein normaler Fahrradhelm auch, den Kopf bei einem Sturz oder Aufprall vor Verletzungen schützen. Zusätzlich schützt der Fahrrad Airbag auch noch die Halswirbelsäule. Wie kam es zu der Erfindung?

Ein Fahrradhelm ist bei einem Sturz oder bei einem Aufprall in der Lage, die Kraft, die auf den Kopf einwirkt, zu verringern. Der Fahrradhelm wirkt also als „Knautschzone“ zwischen dem Kopf und dem Asphalt. So kann ein Fahrradhelm vor schweren Kopfverletzungen schützen und sogar den tödlichen Ausgang eines Unfalls verhindern. Aus diesem Grund wird seit Jahren für das Tragen von Fahrradhelmen geworben. Scheinbar ohne großen Erfolg: Obwohl allseits bekannt ist, wie wichtig das Tragen eines Helms ist, schützen sich im Alltag nur wenige Fahrradfahrerinnen und –fahrer mit einem Helm. 2011 trugen in verschiedenen Altersgruppen nur vier bis elf Prozent der Radbegeisterten über 17 Jahren einen Helm. Der Grund dafür lautet meistens, dass ein Helm „irgendwie doof“ aussehen würde.

Terese Alstin und Anna Haupt haben sich darum auf die Suche nach einer Alternative zum normalen Fahrradhelm gemacht. Sie entwickelten den Airbag Fahrradhelm. Der schützt im Ernstfall den Kopf, ist dabei „fast unsichtbar“ und zerstört auch die Frisur nicht. In dieser Erfindung sehen Alstin und Haupt eine Revolution. Und auch externe Expertinnen und Experten geben ihnen Recht: „Der Hövding ist die größte Revolution in der Geschichte der Fahrradhelme und ein ähnlicher Meilenstein wie der Airbag für Fahrzeuge“, sagt beispielsweise Dr. Maria Kraft, die Forschungsleiterin der Abteilung Verkehrssicherheit und Umwelt bei der schwedischen Versicherungsgesellschaft Folksam ist. Sie arbeitet außerdem als Dozentin für Verkehrsmedizin.

So funktioniert der Fahrrad Airbag

Der Hövding Airbag wird um den Hals getragen und sieht dabei aus, wie ein hoher Kragen. Am Reisverschluss ist ein Knopf angebracht, mit dem man den Airbag Fahrradhelm ein- und ausschalten kann. Nachdem der Knopf gedrückt wurde, wird die Aktivierung des Helms mit einem Licht- und Tonsignal bestätigt. Der Fahrrad Airbag wird über einen Akku betrieben, den man mit einem USB-Anschluss laden kann. Im aktivierten Zustand hält der Akku etwa 18 Stunden. Der Akkustand lässt sich über eine Licht- und Tonanzeige überprüfen.

In den Kragen des Fahrradhelm Airbags sind Sensoren eingebaut, im Nacken ist ein Gasgenerator versteckt. Die Sensoren erfassen während der Fahrt die Bewegungsdaten (also Beschleunigung und Kreisbewegung der Fahrerin oder des Fahrers) und werten sie aus. So kann der Fahrradhelm Airbag einen Unfall erkennen. In diesem Fall senden die Sensoren ein Signal an den Gasgenerator im Nacken. Innerhalb von einer Zehntelsekunde bläst sich der Airbag auf und öffnet sich so rechtzeitig vor dem Aufprall. Er wird dann zu einer Art großem Kissen, das den gesamten Kopf- und Nackenbereich umschließt. Es werden also auch Genick, Hals und Gesicht bei einem Sturz geschützt – ein großer Vorteil gegenüber normalen Fahrradhelmen. Ein Sichtfenster bleibt dennoch erhalten.

Laut Entwicklungs-Team ist ein ungewolltes Auslösen des Airbags unmöglich. Auch wenn ein Sturz nur knapp verhindert wird, könne der Fahrrad Airbag das erkennen und würde sich in diesem Fall eben nicht aufblasen. Da die Sensoren die erfassten Daten mit tausenden von Unfallszenarien abgleichen würden, könnten sie zuverlässig einen Unfall von einem Beinah-Unfall unterscheiden. Ein versehentliches Auslösen sei bisher auch nicht bekannt.

Hövding Airbag dreimal sicherer als Fahrradhelm

Bevor Hövding den innovativen Fahrradhelm Airbag auf den Markt bringen konnte, musste lange an dem Produkt gearbeitet werden. Die unterschiedlichsten Unfallsituationen wurden nachgestellt, tausende von Tests durchgeführt. So soll gewährleistet werden, dass der Airbag Fahrradhelm den Kopf so zuverlässig wie möglich schützt. Auch andere Probleme mussten gelöst werden. Das Ziel der beiden Entwicklerinnen: Neben einem optimalen Unfallschutz sollte der Fahrrad Airbag auch gut aussehen, einfach zu verwenden sein und einen bestmöglichen Tragekomfort bieten.

Besonders in Sachen Unfallschutz scheint das ambitionierte Ziel erreicht: Der schwedische Versicherungsverband hat eine umfangreiche Testreihe mit dem Hövding Airbag durchgeführt. Das Ergebnis überzeugt. Der Fahrradhelm Airbag sei dreimal sicherer als der beste Fahrradhelm, meinen die Testerinnen und Tester. Die hohe Sicherheit hat allerdings ihren Preis. Der Fahrrad Airbag ist (in verschiedenen Designs) für rund 300 Euro erhältlich.

Wichtig: Hat der Airbag einmal ausgelöst, dann wird die Schutzleistung nicht mehr erbracht. Man kann den Hövding Airbag also nicht wiederverwenden. Nach einem Unfall bekommt man auf den nächsten Fahrradhelm Airbag aber einen Rabatt.

Hövding Helm 2.0 Airbag

289,00 €

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