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Wie teuer ist ein Fahrradhelm?

Um die größtmögliche Sicherheit für Fahrradfahrerinnen und –fahrer zu gewährleisten, führt kein Weg an einem hochwertigen Fahrradhelm vorbei. Ein gut verarbeiteter Fahrradhelm verringert bei einem Aufprall die Kraft, die auf den Kopf einwirkt. Der Helm wirkt also als „Knautschzone“ zwischen dem Kopf und dem Asphalt. So kann ein Helm nicht nur vor schweren Kopfverletzungen schützen, sondern sogar den tödlichen Ausgang eines Unfalls verhindern.

Ein Fahrradhelm sollte darum zur Grundausstattung aller Radbegeisterten gehören. Auf dem Markt sind unterschiedlichste Modelle und Ausführungen erhältlich, die sich auch im Preis stark voneinander unterscheiden. Vor dem Kauf stellt sich die Frage: Wie teuer ist ein Fahrradhelm?

Fahrradhelme kosten zwischen 20 Euro und 150 Euro

Die Preise für einen Fahrradhelm unterscheiden sich zum Teil stark voneinander. Einen günstigen Helm bekommt man bereits ab 20 Euro, Markenprodukte kosten zum Teil mehr als 150 Euro. Der Preis sollte bei der Auswahl eines Fahrradhelms aber nicht das entscheidende Kriterium sein. Wichtiger ist, dass der Helm ausreichend Schutz bietet und angenehm zu tragen ist.

Darauf kommt es bei einem Fahrradhelm an

  • Unfallschutz und Prüfzeichen
  • Tragekomfort
  • Design und Sichtbarkeit

Unfallschutz und Prüfzeichen

Der Fahrradhelm sollte Hinterkopf, Schläfen und die Stirn abdecken. Wichtig für den Unfallschutz ist eine zuverlässige Stoßdämpfung. Im Praxistest sollte auch die erweiterte Stoßdämpfung gute Ergebnisse liefern. Der Kinnriemen muss feste schließen, Riemen und Schloss sollten belastbar sein. Sind diese Kriterien erfüllt, sollte der Helm einen guten Unfallschutz bieten.

Zusätzlich sollten Sie bei der Auswahl eines Fahrradhelms auf die gängigen Prüfzeichen achten. Der Helm sollte die Sicherheitszeichen „EN 1078“ und „CE“ haben. Wenn auch der TÜV die Qualität des Helms überprüft hat, dann erkennt man das an dem Zeichen „GS“.

Tragekomfort

Viele Helmhersteller nutzen innovative Technologien, um das Tragen des Helms so angenehm wie möglich zu machen. Ein Helm sollte sich leicht auf- und absetzen lassen, auch das Anpassen sollte leicht möglich sein. Wichtig ist selbstverständlich die Passform des Helms. Nur wenn ein Helm gut sitzt, schützt er ausreichend und ist zudem bequem.

Zentrales Kriterium für den Tragekomfort ist das Belüftungssystem. Ausreichend viele Ventilationsöffnungen sind besonders in der warmen Jahreszeit und auf längeren Touren unbedingt notwendig, damit es unter dem Fahrradhelm nicht zu einem Hitzestau kommt. Auf ein effektives Belüftungssystem sollten Sie besonders dann achten, wenn sportlich und schweißtreibend mit dem Fahrrad unterwegs sind.

Ein gutes Extra ist ein integriertes Insektenschutznetz. Das Netz hält den Abstand zwischen Insektenstachel und Kopfhaut so groß, dass man nicht mehr gestochen werden kann. So schützt der Helm nicht nur bei einem Sturz, sondern auch vor schmerzhaften und gesundheitsgefährdenden Stichen, zum Beispiel durch eine Wespe.

Zusätzlichen Tragekomfort kann ein Fahrradhelm mit Visier bieten, das Regen und starke Sonnenstrahlung abhält. Besonders beliebt ist die Variante, bei denen sich das Visier nach Bedarf anbringen oder entfernen lässt. So können sowohl das Aussehen als auch die Funktionalität des Helms schnell verändert und an die vorherrschenden Begebenheiten angepasst werden.

Design und Sichtbarkeit

Zu guter Letzt sollte Sie auch das Design eines Fahrradhelms ansprechen. Die meisten Hersteller legen großen Wert auf das Design ihrer Helme. Moderne Helme sehen dynamisch und sportlich aus und sind grundsätzlich in verschiedenen Farben erhältlich.

Achten Sie außerdem auf eine gute Sichtbarkeit (auch bei Nacht). Neben leuchtenden Farben können hier Reflektoren und integrierte LEDs für zusätzliche Sicherheit sorgen.